"hubert lang - italien"

hinterglasbilder


VOM 02. oktober 2026 BIS 31. oktober 2026


Hubert Lang, geboren 1946 in Oberammergau, hielt sich bereits als Kind viel im Atelier seines Vaters Hubert Nikolaus Lang (Bildhauer) auf. Dieser ermunterte ihn früh, selbst künstlerisch tätig zu werden. So besuchte er von 1963 – 1966 die Holzbildhauerschule in seinem Heimatort.

Nach seiner Ausbildung studierte Hubert Lang Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München und war Meisterschüler von Prof. Georg Brenninger. Zusätzlich studierte er Malerei bei Alfred Hrdlicka an der Stuttgarter Kunstakademie.

Seit sechs Jahrzehnten widmet er sich auch immer wieder der Hinterglasmalerei. Die ersten Anregungen kamen aus dem Oberammergau Museum. Waren es am Anfang hauptsächlich religiöse Themen, kamen während seiner Akademiezeit auch mythologische Motive dazu. Später erweiterte sich das Spektrum der Motive noch: Stillleben, Landschaften sowie auch die expressiven Bilder der Maler des Blauen Reiters.

Nach dem Studium lebte Hubert Lang rund zwölf Jahre in der Toskana in Montechiaro, wo er arbeitete und Malkurse gab.

Diese Sonderausstellung bringt uns zurück in diese Zeit und zeigt „sein Italien“.

Lang schuf aber auch eine Vielzahl von Bronzeskulpturen für den öffentlichen Raum. Auf der Insel Wörth mahnt seine „Friedenstaube“ neben der Inselkapelle zum Frieden. In Uffing steht vor der Schule das Denkmal „Heimtreiben“ und unterhalb der Kirche ein Bronzepferd. Bekannt ist auch der Rottwagen vor dem Oberammergau Museum. 

Auch nach seinem Umzug 2014 nach Riegel am Kaiserstuhl konnte er dort mehrere Skulpturen aufstellen.

Die Vernetzung mit anderen Künstlern war ihm sehr wichtig. So war Hubert Lang im Murnauer Kunstverein aktiv und jahrelang im Künstlerbund Garmisch-Partenkirchen im Vorstand tätig.

Unter seiner Leitung wurden viele Ausstellungen organisiert. Und auch er selbst hat regional, national und international ausgestellt und ist in Museen und Privatsammlungen vertreten.